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Das Portal für Entspannung und Wellness

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Zitat

Der körperliche Zustand hängt sehr viel von der Seele ab.
Man suche sich vor allem zu erheitern und von allen Seiten zu beruhigen.
Wilhelm von Humboldt

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Kleine Räucheranleitung Drucken E-Mail

Ich finde Räuchern selbst sehr entspannend und möchte euch hier ein paar Tipps geben:

Ihr braucht zunächst folgende Utensilien:

  • Ein feuerfestes Gefäß
  • Sand, hier reicht normaler Vogelsand völlig aus
  • Räucherkohle
  • Räucherzange
  • Feuerzeug
  • Räucherwerk, also Harze, Kräuter etc.

 

Und so geht ihr vor:

  • Ihr füllt  das Gefäß mit Sand. Das ist wichtig, denn selbst feuerfeste Schalen, z.B. aus Metall, können sehr heiß werden und die Unterlage beschädigen. Der Sand hält die Hitze ab.
  • Ihr nehmt die Räucherkohle mit einer Zange und entzünden sie mit dem Feuerzeug. Eure Finger solltet ihr nicht nehmen, denn die Kohle glüht durch und wird sehr heiß. Die Räucherkohle sprüht meist kleine Funken, das ist völlig normal.
  • Sobald die Kohle durchgeglüht ist - ihr erkennt das an der grauen Ascheschicht - legt ihr das Räucherwerk in die Kuhle.
  • Kräuter, Blüten und Wurzeln verglühen recht schnell. Hier bietet sich an, ein Stück Alufolie oder ein wenig Sand in die Kuhle zu legen, damit die Pflanzenteile nicht zu schnell verglühen.
  • Genießen....

 

Ihr könnt Räuchern, wenn ihr euch einfach entspannen wollt, als Unterstützung beim Meditieren oder einer Phantasiereise.

Bitte laßt die glühende Kohle nie unbeaufsichtigt und gebt  besonders gut acht, wenn sich in der Nähe Kinder oder Tiere aufhalten!

 

Als kleine Anregung möchte ich euch mein kleines Abendritual vorstellen: Ich lege auf die durchgeglühte Kohle eine Räuchermischung oder reines Harz. Dann halte ich meine Hände über den Rauch und führe sie dann zum Gesicht, atme den Rauch ein. Ich halte wieder die Hände über den Rauch, nehme ihn so auch und streiche über das Gesicht und den Kopf, so als ob ich mich waschen wollte. Das kann man dann über den ganzen Körper fortsetzen. Ich empfinde es als angenehmen Abschluss nach einem stressigen Tag, um mich zu entspannen.

 

Weihrauch

Weihrauch

In den Raunächten oder wenn die Stimmung mal ungut ist, räuchere ich gern auch mit Salbei. Hierzu kann man den ganz normalen getrockneten Küchensalbei nehmen, den jeder wohl zu Hause hat. Man knüllt ihn zu einer Kugel, legt ihn in ein feuerfestes Gefäß, am besten mit etwas Sand oder Erde darunter und zündet ihn an. Er glüht langsam durch und ich puste dann den Rauch in jede Ecke. Ihr werdet öfter mal nachzünden müssen, denn die Glut verlischt auch.

Wenn ihr nicht mit exotischen Harzen arbeiten wollt, dann gibt es auch viele heimische Kräuter, die man getrocknet verräuchern kann, so z.B. Johanniskrauf, Schafgarbe, Eisenkraut, Beifuß. Rosenblätter oder Minze. Als Harz kann man Fichtenharz sammeln. Bitte achtet aber darauf, dass ihr keine Pflanzen mitnehmt, die unter Naturschutz stehen!

Rosenblätter

Mir macht es einfach Spaß, neue Mischungen und Kräuter auszuprobieren, raus zu gehen und Kräuter zu sammeln und so ein wenig die Natur zu mir nach Hause zu holen. Und ein Aufenthalt draußen ist auch schön entspannend. Ihr könnt auch so einige neue Pflanzen sowie deren Wirkweisen kennenlernen. Wenn ihr euch unsicher seid, dann legt euch ein gutes Pflanzenbestimmungsbuch zu oder schaut mal bei den Kursen der nächsten VHS nach, viele bieten auch Kräuterwanderungen an.

Wenn euch das Thema interessiert, dann kann ich euch folgende Bücher empfehlen:

  • Susanne Fischer-Rizzi: Botschaft an den Himmel
  • Marlies Bader: Räuchern mit heimischen Kräutern

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Räuchern und Experimentieren. Wenn ihr Fragen habt, gern als PN an mich (Santalum) :-)

Webseite der Autorin: http://www.santalum.de/ - E-Mail

 

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