Hallo Sabine,
Folgende Gedanken habe ich:
Das sympathische Nervensystem ist verantwortlich für Energieentladungen, die Steuerung abbauender Stoffwechselprodukte, alles was der Leistungssteigerung dient. Es reagiert also in Stressreaktionen (Flucht) und stellt die notwendige Energie bereit.
Das parasympathische Nervensystem ist für Regeneration zuständig, dient der Energiespeicherung und Entspannung. Es überwiegt in Erholungs- und Verdauungsprozessen in der Regel, nachdem bereitgestellte Energie verbraucht wurde.
Unser Nervensystem lässt sich in zwei Teilbereiche untergliedern. Wir haben das
willkürliche Nervensystem und dieses erlaubt uns die bewusste Steuerung der Muskeln, während das sogenannte
autonome oder
unwillkürliche Nervensystem sich nicht mit dem Willen beeinflussen lässt. Es steuert die Tätigkeit von Herz, glatter Muskulatur und Drüsen. Das unwillkürliche NS teilt sich in Sympathikus und Parasympathikus.
Das sympathische System kann unter Umständen z.B. den Puls beschleunigen (höhere Auswurfleistung des Herzens) und der Parasympathikus den Puls verlangsamen.
Es ist aber auch möglich, dass ein einziger Teil des unwillkürlichen NS, einen sogenannten Effektor (Nervenendorgan) sowohl anregen aber auch hemmen kann, beispielsweise die Wirkung des sympathischen NS auf die Blutgefäße der Skelettmuskulatur. Die Schweißdrüsen werden ausschließlich vom sympathischen Teil des Nervensystems angeregt.
Wäre also der Gedanke, dass die betreffenden Kursteilnehmer (warum auch immer?) letztendlich den Sympathikus nicht „runterfahren“ können während der Übung – sie setzen sich vielleicht unter Leistungsdruck (Stress).???
Personen die unter Leistungsdruck leiden und nicht runterfahren können, laufen Gefahr, sich sogar in Augenblicken der vermeidlichen Entspannung aufregen zu können, sprich „schwitzen in der Entspannung!
LG Sybille
PS. Schön dass Du hier gelandet bist.
