Fast jeder Mensch leidet einmal im Leben unter Schlafstörungen, sollten diese regelmäßig auftauchen, ist es empfehlenswert, zunächst seine Schlafgewohnheiten zu überprüfen. Auf Dauer kann zu wenig Schlaf krank machen.
Bei den Schlafstörungen unterscheidet man zwischen Isomnie (Schlaflosigkeit) und dem Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS), das während der Nacht kurze Atemaussetzer verursacht.
Bei den Schlafstörungen sollte abgeklärt werden, ob eine psychische oder körperliche Erkrankung die Störung verursacht. Liegt keine Krankheit vor, so spricht man von der primären Isomnie und hier wird noch einmal zwischen Ein- und Durchschlafstörungen unterschieden. Bei den sogenannten Einschlafstörungen liegen die Betroffenen mitunter stundenlang wach.
Betroffene mit Durchschlafstörungen werden pro Nacht mehrmals wach und können oft nur schwer wieder einschlafen. Die Kombination von beiden Formen der Schlafstörung ist auch möglich.
Halten Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum an, spricht man von chronischer Isomnie, die auch behandelt werden sollte. Chronischer Schlafmangel führt letztlich zu einer verminderten Konzentrationsleistung und Reaktionsfähigkeit.
Bei der primären Isomnie sollte man seine Verhaltensweisen vor dem Schlafengehen genauer anschauen. Nächtliches Fernsehen im Bett, nachts noch Büroarbeiten erledigen oder sehr spät reichhaltig essen usw. löscht im Gehirn z.B. die Verbindung zwischen Bett und dem Schlafen gehen. Das Schlafzimmer sollte gut belüftet sein und es hilft, vor dem Schlafengehen Entspannungsübungen durchzuführen.
Entspannungsübungen wie das Autogene Training oder progressive Muskelentspannung kann hier den Betroffenen sehr gut helfen. Regelmäßig angewandt verhilft es dem unter Schlafstörung leidenden Menschen, wieder zu einem erholsamen Schlaf zu finden.
Wer von Euch kann von seinen Erfahrungen (Schlafstörungen) und geeigneten Maßnahmen, die er/sie für sich gefunden hat, berichten?