Unser Körper ist schon ein Wunderwerk. Er ist z.B. ausgezeichnet für den Umgang mit Stress ausgestattet, aber nur, wenn alles im „Normbereich“ abläuft. Auch unser Körper zeigt ganz klar Grenzen, vor allem wenn die Anpassungsfähigkeit erschöpft oder komplett ausgereizt ist. Seine Funktionstüchtigkeit wird eingeschränkt und verschiedene Organe können vom Stress angegriffen werden. Folgen sind körperliche Symptome, die einzeln oder in Kombination auftreten können. Beispiele sind hier Kopfschmerzen, Hautkrankheiten, Atmungsprobleme, Herzrasen, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, um einige zu nennen.
Normalerweise reagiert der Körper zuerst und die psychischen Symptome schleichen sich langsamer ein und sind oft nur schwer identifizierbar. Das Verhalten verändert sich am ehesten in der Anspannung, wird vom einzelnen kaum registriert, aber um so mehr von denen, die uns am nächsten stehen.
Zeichen von veränderten Verhaltenssignalen sollten ernst genommen werden.
Hier Beispiele für Stresssignale:
Nervöse Angewohnheiten: Dazu gehören Nägelkauen, mit den Fingern „herumnästeln“, an der Nagelhaut herumzupfen, auf die Lippen beißen, nächtliches Zähneknirschen, mit den Knien wippen oder die Haare um die Finger wickeln, die Augen zwinkern usw.
Krankheiten, die stressbedingt sein können: Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen….
Stimmungsveränderungen: Depression, Angst, Nervosität, Gereiztheit…..
Verhalten: Schlaflosigkeit, Aggression, hektisches Handeln, alles gleichzeitig machen wollen, laut reden…..
Vielleicht mögt Ihr hier zu den genannten Beispielen ergänzen? Welche Stresssignale habt Ihr bei Euch schon einmal wahrgenommen oder in der Entspannungsarbeit in Eurer Praxis?