Theoretischer Hintergrund zur Reflexzonentherapie am Fuß
Die Grundlagen der Fußreflexzonentherapie sind vom Prinzip her sehr einfach und dennoch beinhalten sie wesentliche Aussagen über den Körper und seine Funktionen. Durch bestimmte Grifftechniken werden die Reflexzonen am Fuß bearbeitet, die mit anderen Teilen des Körpers in Beziehung stehen.
Die Rückkehr des Körpers zu einem Zustand des Gleichgewichts, wird auch Homöostasis genannt. Unser jeweiliger Gesundheitszustand hängt auch von der Fähigkeit ab, z.B. nach Krankheit oder Stress, zur Homöostasis zurückzufinden. Das Ziel der Reflexzonentherapie ist es also, diese „Rückkehr“ zu fördern, dem Körper Impulse zu geben, seine Arbeit wieder aufzunehmen.
Darüber hinaus dient die Fußreflexzonentherapie auch der Vorbeugung, da sie ein Hilfsmittel darstellt, körperlich zu regenerieren und Unterstützung bietet, den natürlichen Zustand des Gleichgewichts zu halten. Die Reflexzonen in den Füßen kann man als Spiegelungen von Körperzonen betrachten. Die Lage der Punkte am Fuß folgt einem logischen anatomischen Raster, welches dem des Körpers entspricht.
Zur Theorie der Fußreflexzonen
Anatomisch finden wir alle Organe, Knochen, Muskeln usw. als Projektion in den Füßen. Organe, die paarig angelegt sind (z.B. Nieren) jeweils im re und li Fuß. Organe, die durch beide Körperhälften laufen, finden wir auch in beiden Füßen. Organe wie z.B. die Milz, kann man nur in dem linken Fuß finden usw.
Empfindsame Stellen in einem bestimmten Gebiet des Fußes, geben dem Therapeuten den Hinweis darauf, dass in dem dazugehörigen Zonenverlauf oder entsprechendem Organ eine Störung vorliegt. Ziel des Behandelnden ist es, mit Hilfe einer bestimmten Druckpunktmassage, die schmerzhafte Zone im Fuß zu bearbeiten, bis diese (nahezu) schmerzfrei ist. Gleichzeitig erfährt das dazu gehörige Organ eine Erholung und Regeneration.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Die Füße stellen ein verkleinertes Abbild des gesamten Körpers und seiner Organe dar. Den verschiedenen Körperteilen und Organen entsprechen ganz bestimmte Zonen an den Füßen. Durch gezielte Massage dieser Zonen, werden die zugehörigen inneren Organe und Körperteile reflektorisch beeinflusst.
Für „Neulinge“ ist diese Therapieform zunächst ungewöhnlich. Wie soll es denn möglich sein, über die Füße durch eine gezielte Massage, den Organismus des Menschen zu beeinflussen? Bei diesem Thema handelt es sich um „Erfahrungs- Heilkunde“.
Die Fußreflexzonentherapie kann bei gestörten Energieabläufen deren Ordnung neu herstellen. Diese Erfahrung zu machen, ist wünschenswert für jeden Patienten oder Interessierte, die etwas zur Erhaltung ihrer Gesundheit mit dieser Methode beitragen können. Was zunächst wie ein fremdes oder eigenartiges Angebot wirkt, wird durch persönliche Erfahrung transparent.
Allerdings sollte der einzelne darauf achten, nur zu einem erfahrenen Therapeuten zu gehen, denn es ist auch möglich, durch mangelnde Fachkenntnis den Körper zu "überfordern", was zu unangenehmen Begleiterscheinungn führen kann.
Anders verhält es sich bei einer entspannenden "Fußmassage". Diese findet oft große Anwendung im Wellnessbereich. In der Regel wird hier mit Massageöl oder Creme gearbeitet, in einer bestimmten Reihenfolge werden die Füße massiert. Das hilft den Körper zu entschlacken aber vor allem wirkt diese Fußmassage sehr entspannend.
LG Sybille