Viele Menschen, die gestresst und verspannt sind, glauben nicht entspannen zu können. „Ich kann einfach nicht entspannen.“ Ist häufig ihre Aussage.
Die Muskeln sind in permanenter Anspannung und es kann zu Symptomen wie Kopfschmerzen kommen, weil z.B. die Nackenmuskulatur verspannt ist. Solche Verspannungen lösen wieder mehr psychische Spannungen aus, die wiederum Stress…ein Teufelkreis.
Doch es ist möglich. Entspannung kann man üben und lernen.
Die meisten von uns fühlten sich allzu oft ausgelaugt und erschöpft. Kein Wunder, denn unsere Muskeln arbeiten dabei auf Hochtouren,….allerdings eine recht uneffektive Arbeit. Dabei kostet diese Art der Muskelarbeit viel Kraft und Energie.
Eine ständige Anspannung führt auf Dauer zu einem erhöhten Muskeltonus, was mit einer Reihe negativer Konsequenzen einhergehen kann.
Die Folgen solcher chronischer Verspannungen bzw. Anspannungen können sein:
- ein hoher Blutdruck
- es kann zu Störungen des Nervensystems kommen
- die natürliche Atmung leidet
- Beschwerden des Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen)
- Verdauungsbeschwerden
- Kopfschmerzen u.a.
Von einem Entspannungstraining wie z.B. progressive Muskelentspannung profitiert man mehrfach. Insgesamt fürhlt sich der Übende wohler, Energie lädt sich wieder auf und es bekommt der allgemeinen Gesundheit.
Es lohnt sich also für den Einzelnen, entspannen zu lernen:
- Zur allgemeinen Steigerung des Immunsystems,
- alle oben aufgeführten Beschwerdebilder werden reduziert oder können sich auflösen,
- die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich,
- wie auch psychosomatische Störungen verhindert oder gelindert werden.
Natürlich sind andere Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training sind ebenso empfehlenswert.
Üben ist natürlich eine Voraussetzung, doch Entspannung ist für „Jedermann“ erlernbar.
